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One Last Chance...

Auch wenn ich glaube, das derjenige, für den dieser Eintrag im Grunde bestimmt ist, diesen nie lesen wird, muss ich ihm wenigstens diese letzte Chance geben...
Ich kann nicht mehr. Ich sitze zu Hause, ich sitze in der Schule, ich sitze in der Stadt auf einer Bank. Und immer denke ich an ihn. Ich vermisse ihn, und gleichzeitig will ich nichts mehr, als ihm eine verpassen für das, was er getan hat. Ich schmiede die wahnwitzigsten Mordpläne, die ich doch eh nie ausführen kann, ich überlege, wie ich ihn verletzen könnte, aber ich denke auch daran, wie toll es wäre, ihn zu treffen. Ich weiß, das ist nicht mehr normal, aber um ihn komplett zu vergessen ist er mir nach allem was passiert ist, immer noch zu wichtig. Und es wird im Grunde alles getan, das ich noch an ihn denke. Ich lese seinen Blog, weil es mit der Zeit zu einer Gewohnheit meinerseits geworden ist, ich rede mit seiner Freundin über ihn, wenn er mal wieder nicht da ist, oder weil sie sich schon so freut, das sie im August zu ihm fährt. Oder ich höre einfach nur Musik, die ich mit ihm verbinde. Nightwish, Lacuna Coil, Patrick Doyle,...
Auch werde ich immer an ihn erinnert, wenn ich an meine Zukunft denke, denn eigentlich wollte ich in die Stadt ziehen, in der er lebt. Es ist meine Traumstadt, seit ich fünf bin möchte ich dort wohnen, doch das kann ich jetzt nicht mehr. Auch fahre ich in den Herbstferien, dank des KFS, nach Österreich, wo ich mir höchstwahrscheinlich zwei bis drei Tage 'freinehmen' werde, und in eben diese Stadt fahren werde. Ich hätte mich wahnsinnig gefreut, ihn dort zu treffen, doch so werde ich nur, sollte es denn klappen, in 'Rebecca' gehen und, ein drittes Mal in diesem Jahr, mir Uwe Kröger ansehen.
Ich habe ihm schonmal gesagt, das ich es beinahe bewundere, das er es schon so lange mit mir aushält, worauf er meinte, das dieses nicht schwer sei. Auch habe ich gesagt, das wir uns, sollten wir uns je gegenüberstehen, uns ziemlich schnell streiten würden. Er meinte, das das bestimmt nicht passieren würde. Jetzt bin ich froh, das ich ihm nie begegnet bin, und vor allem, das ich nicht in der Stadt lebe, in der er lebt. Warum? Weil der Schmerz geringer ist! Und würde ich dort leben, dann wäre meine vorerst einzige 'Kontaktperson' nicht mehr, und ich wäre ganz alleine.
Was soll ich also tun? Ich bin zu stur, und zu verletzt, als das ich ihn freiwillig ansprechen würde. Und er denkt wahrscheinlich, das er mich nicht ansprechen sollte, weil ich ihm sagte, das ich meine Zeit brauche.
Scheinbar werden wir nie wieder miteinander reden, denn mit diesen Gedanken klappt es nicht.
Und die Reaktionen der letzten Gespräche haben mir deutlich gezeigt, das ich ihm etwas bedeute... nämlich nichts!
16.7.06 09:37
 


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